AG Alzheimer Demenz - Symptome und Prävention

Diese AG befasst sich mit Aspekten des Lebensstils in der Demenzprävention. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der bevölkerungsübergreifenden Analyse und Verbesserung des Wissensstands zu Risiko- und Schutzfaktoren im Hinblick auf das generelle Demenz-Erkrankungsrisiko.

Aktuelle Projekte

Aspekte des Lebensstils in der Demenzprävention

In diesem Projekt soll der Wissensstand der Allgemeinbevölkerung zu der Frage „Kann der persönliche Lebensstil das eigene Risiko, an einer Alzheimer Demenz zu erkranken, beeinflussen?“ analysiert werden. Bisherige Studien weisen auf defizitäres Wissen über Risiko- und Schutzfaktoren der Allgemeinbevölkerung hin: So ergaben z.B. Surveys in den Niederlanden und England (Heger et al., 2019; Marcinkiewicz & Reid, 2016), dass über 50% der Bevölkerung überzeugt sind, das Demenzrisiko könne nicht beeinflusst werden. Für Deutschland wurden hierzu bislang keine Daten erhoben. Kenntnisse der deutschen Bevölkerung rund um die Demenz-Prävention werden deshalb erstmalig innerhalb einer Online-Umfrage erfasst. Basierend hierauf können Informations- und Interventionskampagnen konzeptualisiert und durchgeführt werden. Ziel dieser Evaluation ist es, langfristig zu einer systematischen Verbesserung der demenzspezifischen Gesundheitskompetenz der Allgemeinbevölkerung beizutragen.

Demenzprävention ab Kindesalter

Seit 2018 führt die Abteilung im Rahmen der Kölner Kinder Uni Vorlesungen zum Thema „Wenn Omi die Brille in den Kühlschrank legt… - Die Krankheit „Alzheimer Demenz“
- und was wir schon als Kind dagegen tun können“ im Rahmen der Kölner Kinder Uni durch. Die Kinder lernen auf spielerische Art und Weise Wissenswertes über das alternde Gehirn, die Alzheimer Demenz und Möglichkeiten der Demenzdiagnostik. Ein Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von Schutz- und Risikofaktoren und den Möglichkeiten bereits im Kindesalter dem eigenen Demenzrisiko aktiv vorzubeugen. Pandemiebedingt wurde die Veranstaltung 2021 als vierteiliger Online-Workshop durchgeführt.

Prof. Dr. rer. nat. Elke Kalbe

Prof. Dr. rer. nat. Elke Kalbe

Leiterin der Arbeitsgruppe

Dr. rer. nat. Sandra Verhülsdonk

Dr. rer. nat. Sandra Verhülsdonk

Gerontologin
Institutsambulanz Gerontopsychiatrie, LVR-Klinikum Düsseldorf / Kliniken der Heinrich-Heine-Universität

Ausgewählte Publikationen der letzten Jahre

2017

Verhülsdonk S, Lange-Asschenfeldt C, Höft B, Schwender H, Supprian T, Hellen F. & Kalbe E. (2017). Repressive Coping Does Not Contribute to Anosognosia in First-Diagnosis Patients With Alzheimer Disease. Alzheimer´s Disease and Associated Disorders, 31(3), 249-255.

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