27.05.2019
Medizinische Psychologie

Studie über Kognitive Trainings gefördert

30.000 Euro von Brandau-Laibach-Stiftung

Prof. Dr. Elke Kalbe, Foto: KaPe Schmidt
Prof. Dr. Elke Kalbe, Foto: KaPe Schmidt

Der Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit im Zuge des gesunden Alterungsprozesses gehört zu den am meisten gefürchteten und die Lebensqualität einschränkenden Aspekten des Alterns. Eine in ihrer Wirksamkeit bereits wissenschaftlich belegte Möglichkeit die geistigen Fähigkeiten aufrecht zu erhalten und zu stärken sind kognitive Trainings. Jedoch sind konkrete Trainingsempfehlungen für Menschen mit bestimmten Profilen beispielsweise hinsichtlich Alter, Bildung oder Vorerkrankungen aus den vorliegenden Studien schwer abzuleiten. Die Brandau-Laibach-Stiftung fördert deshalb das einjährige Projekt „Kognitives Training bei gesunden Älteren – wem hilft was?“ unter Federführung von Univ.-Prof. Dr. Elke Kalbe, Leiterin der Abteilung Medizinischen Psychologie/Neuropsychologie und Gender Studies an der Uniklinik Köln, und ihrer Mitarbeiterin Mandy Roheger mit insgesamt 30.000 Euro.

Gemeinsam mit Expertinnen des Instituts für Medizinische Statistik und Bioinformatik der Medizinischen Fakultät wollen die Wissenschaftlerinnen prognostische Faktoren und Modelle zur Vorhersage des Erfolgs von kognitiven Trainings bei gesunden älteren Erwachsenen mit Hilfe einer systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analysen vergleichend beurteilen. Dabei geht es nicht wie in bisherigen Analysen darum, ob kognitives Training überhaupt hilft, sondern darum, wem welches kognitive Training hilft. Die Studie soll helfen, individualisierte Maßnahmen zur Stärkung der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter und Demenzprävention zu optimieren und wichtige Forschungslücken aufzeigen.

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